
Die Pianistin und Komponistin studierte von 1965-1971 Komposition am Bukarester Ciprian-Porumbescu-Konservatorium. Sie nahm mehrere Jahre an den Sommerkursen in Darmstadt teil und erhielt 1983 das USIA-Stipendium für USA-Studien, die sie mit einer Promotion in Musikwissenschaft abschloss...

Anna Amalia, Herzogin von Sachsen-Weimar (1739-1807) hatte einen wesentlichen Einfluss auf das musikalische und kulturelle Leben im Weimar der Goethezeit. Als Tochter des Herzogs Karl I. von Braunschweig und Nichte Friedrichs des Großen erhielt sie schon als junges Mädchen Musikunterricht und spielte Cembalo, Fortepiano, Gitarre und Harfe...

schwedische Organistin und Komponistin, wurde am 19. Februar 1841 in Visby geboren und starb am 11. Januar 1929 in Göteborg. Wie ihre Schwester, die bedeutende Opernsängerin Fredricka Stenhammar, bekam sie die ersten musikalischen Unterweisungen von ihrem Vater...

Caroline Ansink studierte Flöte bei Abbie de Quant am Utrechter Konservatorium und erhielt 1986 ihr musikwissenschaftliches Diplom. Zudem studierte sie von 1983 bis 1988 Komposition bei Joep Straesser und nahm zeitweilig Unterricht bei dem koreanischen Komponisten Isang Yun. Zu ihrem OEuvre zählen Kammer- und Vokalmusik sowie Orchester- und Chorkompositionen.

May Aufderheide schrieb ca. ein halbes Duzend Ragtimes, die im Verlag ihres Vaters (Indianapolis publishing company) publiziert wurden. Möglicherweise schrieb Aufderheide die Musik nicht selbst, sondern Julia Niebergall schrieb auf, was Aufderheide am Klavier komponierte.

Was hätte Ihnen der Name Josephine Aurnhammer gesagt? W. A. Mozart schätze seine Kollegin als außergewöhnliche Pianistin und Komponistin.

Maria de Alvear studierte Cembalo, Klavier, Orgel und Harfe sowie Komposition und Dirigieren in Spanien und ab 1980 "Neues Musiktheater" bei Mauricio Kagel an der Hochschule für Musik in Köln. Sie erhielt ihren Abschluss 1986 und arbeitet seit 1989 auch als bildende Künstlerin. Maria de Alvear erhielt 1992 das Bernd-Alois-Zimmermann-Stipendium und gründete 1998 den Verlag "World Edition"...

Catharina Elisabetha Ludovica Magdalena Brentano - so lautet ihr Name im Kirchenbuch - wurde am 4. April 1785 in Frankfurt a. M. geboren. Die Tochter einer französischen Mutter und eines italienischen Vaters war als deutsche Dichterin, Komponistin, Sängerin und Bildhauerin eine der vielseitigsten und schillerndsten Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts. Früh erhielt sie Unterricht in Klavier, Gesang und Kom-position. Ihr Stil war ausgesprochen improvisatorisch. Alois Bihler, einer ihrer Mitstudenten, schien ihre musikalischen Gedanken gut zu verstehen und konnte ihr während der Improvisation mit den richtigen Akkorden entsprechen. Aufgrund ihrer tiefen Altstimme sang sie Männerrollen, ein Überbleibsel der Barockzeit. Sie verweigerte sich auch in ihrer persönlichen Erscheinung dem Idealbild der Frau. Zu ihrem Freundeskreis zählten Führungspersönlichkeiten aus Politik und Kultur. Bettine von Arnim verehrte Beethoven, mit dem sie eng befreundet war. Johanna Kinkel, Robert und Clara Schumann, Johannes Brahms, Franz Liszt und Joseph Joachim gehörten zu ihrem vertrauten Umfeld. Sie pflegte eine rege Korrespondenz mit Goethe und die Gebrüder Grimm gehörten zum Fa-milienkreis (Herman Grimm heiratete ihre Tochter Gisela). Brentanos Briefsammlung, die in einem frischen und direkten Stil geschrieben sind, vermitteln uns ein lebendiges Bild ihres Lebens, ihres Charakters und ihrer Einstellung zu der Weltanschauung ihrer Zeit.




