
Komponistin aus Paris
"Vom Furore Verlag verlegt zu werden ist eine große Ehre und eine große Freude. In unserer 18-jährigen Zusammenarbeit hatte ich keinerlei Probleme mit den Furore-MitarbeiterInnen. Sie sind wunderbar. Ich bewundere die unglaubliche Arbeit, die sie leisten, um die Musik von Komponistinnen zu befördern. Sie sind die einzigen Verleger, die diese Arbeit leisten und das ist fantastisch. Ich wünsche Furore ein langes Leben und bedanke mich für alles, was sie für mich getan haben. Herzlichen Glückwunsch!"

britische Komponistin und Musikwissenschaftlerin, London/Nürnberg
"In den frühen 80er Jahren bekam ich Besuch von Renate Matthei, die von Kassel nach Nürnberg gekommen war, um die Aufnahme meiner Kompositionen in den neu gegründeten Furore Verlag zu besprechen. Damals kannten wir uns kaum: Bisher hatte ich sie eher als eine stille Erscheinung erlebt, die man bei Versammlungen des damals auch noch recht jungen Vereins Frau und Musik antreffen konnte.

Präsidentin des Deutschen Musikverlegerverbandes Geschäftsführende Gesellschafterin der internationalen Musikverlagsgruppe Sikorski
"Stellen wir uns vor, vor 200 Jahren hätte es bereits eine Frauenquote in unserer Branche gegeben – dann gälte es heute sicher nicht als Pionierleistung eines Musikverlages, sich besonders um Komponistinnen zu kümmern. Doch da es genau diese Quote nicht gegeben hat, braucht es Musikverlage wie den Furore Verlag aus Kassel, um die Musik von Frauen, die im Schatten ihrer männlichen Kollegen kreativ tätig sind und waren, heute bekannt zu machen.

Komponistin
"Furore bedeutet mir soviel – ich wünschte, ich fände die richtigen Wörter, um dies zu beschreiben. 2011 feiert der Furore Verlag seinen 25. Geburtstag und es ist das 15. Jahr, in dem meine Musik eine "Heimat" hat. 1995 schickte mir ein Freund eine Kopie eines Artikels aus einer australischen Zeitung, in der ein Interview mit einer Musikverlegerin abgedruckt war. Ich las den Artikel mit großem Interesse. Auf dem Foto waren drei Frauen abgebildet, jeweils mit einem strahlenden Lächeln und einer wunderbaren Ausstrahlung. Ich las den Artikel mehrfach, schaute mir das Foto an und traf schließlich eine wichtige Entscheidung.

ZDF, HR Fernsehspiel Musikredaktion
"'Wo bleibt die Musik, wenn sie gehört ist?' war die Frage auf einer Postkarte, die ich neulich bei einem Komponisten sah. Im besten Falle wird sie verlegt und dann bleibt sie tatsächlich. Nämlich für alle erhalten, die sie wieder hören möchten. Als ich mich Ende der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts entschloss meine Magisterarbeit in Musikwissenschaft über eine französische Komponistin zu schreiben, gab es ein Argument, das eindeutig für die Beschäftigung mit dieser in Vergessenheit geratenen außergewöhnlichen Musikerin Augusta Holmès sprach: nahezu ihr gesamtes Oeuvre war verlegt und damit erhalten.

Monika Krieg, OTTO HARRASSOWITZ GmbH & Co. KG, Booksellers & Subscription Agents Head Sales Europe/ Head Publisher Relations
"Während meiner Ausbildung zur Musikalienhändlerin Anfang der 90er Jahre hatte ich zum ersten Mal mit dem noch ganz jungen Furore Verlag zu tun. Damals, als junge Frau, hat mich am meisten die konsequente Ausrichtung des Verlages auf Musik von Komponistinnen fasziniert. Heute habe ich noch immer mit Furore zu tun und ich schätze noch immer am meisten das Programm.

Deutschlandfunk / Musik & Information
"Jede neu erschiene Partitur ist hier von Gewinn. Nicht weil sie die Liste gedruckter musikalischer Werke verlängert, sondern weil sie Lücken auffüllt, die vor kurzem noch niemand wahrnahm: Auch Frauen haben Musik komponiert, und zu allen Zeiten. Die Veröffentlichungen des Furore Verlags verdeutlichen dies, Stück um Stück. Seit 25 Jahren ermöglichen und erzwingen die Notenausgaben, Musikgeschichte anders zu denken, zu korrigieren, um ihren weiblichen Teil zu ergänzen.

Management Chor des Bayerischen Rundfunks
"Frauen, die komponieren?!? Gibt es das? Auch heute sind Komponistinnen bei den musikalisch Kreativen eher in der Minderzahl – rein quantitativ betrachtet. 100 oder 200 Jahre zurückgeblickt, waren sie aber nahezu undenkbar. Trotzdem gab es sie trotz aller Widerstände: Frauen, die ihrer Leidenschaft für die Musik ungeachtet aller Traditionen gefolgt sind und komponierten!
Musikalienhändler aus Leipzig
"Seit 25 Jahren gibt es mit dem Furore Verlag in Kassel einen Verlag mit einem ausgeprägtem und dazu einmaligen Programm. Komponistinnen aus aller Welt vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart werden hier, zum großen Teil erstmals, veröffentlicht.

Journalistin, Rhein-Neckar-Zeitung
"Gegeben hat es sie immer: Jene Tonkünstlerinnen und Schöpferinnen intimer, kleiner Kammermusiken sowie instrumentaler und vokaler Großformate, von denen allzu häufig sehr viel verloren ging: Vergessen sind die Melodien der großen Sappho. Wenig ist erhalten geblieben von den geistlichen Liedern der Ordensfrau und Mystikerin Hildegard von Bingen. Kaum etwas ist in Fachkreisen über das kompositorische Schaffen der bedeutenden Musikmäzenin und Schwester Friedrichs des Großen, Wilhelmine von Bayreuth, bekannt.

Geschäftsleitung Grahl & Nicklas GmbH Musikgroßsortiment
"Als vor nunmehr 25 Jahren der Furore-Verlag sein Wirken begann, hätte selbst ich als versierter Musikalienhändler kaum mehr als ein Dutzend Komponistinnen aus dem Stegreif benennen können. Dass sich das grundlegend geändert hat, ist nicht zuletzt dem rührigen Eifer von Renate Matthei und ihrem Verlagsteam zu verdanken.

Komponistin aus Darmstadt
"Mit der Gründung des Furore Verlags öffnete sich ein weites neues Erfahrungsfeld für uns Komponistinnen. Es war eine Art Fingerzeig an die Öffentlichkeit: H e r s e h e n ! H i n h ö r e n ! Unsere Musik wurde gewünscht und publiziert, sie konnte erworben werden und aufgeführt! Wir brauchten nicht mehr "betteln gehen", uns anbiedern.....





